3D-Scan

Um Objekte zu digitalisieren gibt es verschiedenste 3D-Messtechnikverfahren, die alle Stärken und Schwächen haben. Daher muss bei jedem Anwendungsfall abgewogen werden, welches Verfahren zum Einsatz kommen soll.

Entscheidende Parameter sind die gewünschte Genauigkeit, Materialbeschaffenheit und Größe des Objekts.

Unsere Empfehlung welcher 3D-Scanner am besten für die 3D-Vermessung von Bauteilen geeignet ist:

3D-ComputerTomographie (3D-CT)

Die 3D-CT-Messtechnik übertrifft alle anderen 3D-Scanverfahren, da sie eine Genauigkeit von bis zu 0,005 mm erreicht. Allerdings ist die Technik limitiert im Bezug auf die Größe des zu scannenden Objekts sowie der Materialbeschaffenheit. Eine hohe Materialdichte wie beispielsweise Blei ist von Röntgenstrahlen nicht zu durchdringen. Wir empfehlen die Computertomographie für Bauteile mit einer Größe zwischen 1 cm und 50 cm.

Streifenprojektion

Für die 3D-Digitalisierung von Objekten mit einer Größe zwischen 25 cm und 300 cm ist die Streifenprojektion optimal. Allerdings sind stark reflektierende Oberflächen schwer zu erfassen. Dafür muss die Oberfläche mit einem mattierenden Spray besprüht werden. Bohrungen und Hinterschneidungen sind vom 3D Scanner schwer zu erfassen, weil nur Dinge im direkten Sichtfeld aufgenommen werden können.

Photogrammetrie

Dieses 3D-Scan-Verfahren basiert auf der Erfassung von Objekten mittels Kameras, die in Reihe geschaltet sind. Indem mehrere Kameras den selben Messpunkt aus verschiedenen Perspektiven fotografieren, kann eine Software via Triangulation diesen Punkt im Raum bestimmen. Dieses Verfahren brilliert bei sehr großen Objekten oder organischen Formen. Wir empfehlen die Photogrammetrie für die Digitalisierung von Objekten ab einer Größe von 100 cm.

LaserTriangulation

Ein Lasertriangulations-3D-Scanner ist ein sehr portables System. Es ist optimal für den Einsatz vor Ort beim Kunden geeignet. Wir empfehlen die Lasertriangulation für die 3D-Digitalisierung von Objekten mit einer Größe zwischen 25 cm und 150 cm. Dieser 3D-Scanner hat Probleme bei der Abbildung von Bohrungen und Hinterschneidungen, weil nur Dinge im direkten Sichtfeld aufgenommen werden können.

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