Reverse-Engineering

Nutzen Sie Reverse-Engineering zur Rekonstruktion wichtiger Bauteile

Unternehmen, die wir im Rahmen des Reverse-Engineerings beraten und unterstützen, verfolgen zumeist das Ziel, ein bestimmtes Bauteil in Form eines CAD Modells wiederherzustellen bzw. zu rekonstruieren. Im Rahmen dieses Prozesses liegt unser Fokus in der detaillierten Ausarbeitung eines 3D Modells, das die exakte Geometrie des Original-Bauteils wiedergibt. 

Unsere Kunden profitieren von unserer Unterstützung in besonders hohem Maße – vor allem dann, wenn die technische Zeichnung oder das CAD Modells eines bestimmten Bauteils nicht mehr vorliegen. So können auch die Geometrien von Urmodellen oder Prototypen effizient und präzise erfasst werden.

Welches Projekt dürfen wir für Sie umsetzen?

Profitieren Sie von unserer Expertise mit Reverse-Engineering

Wir verfügen über ein tiefgründiges Wissen im Bereich Reverse-Engineering und schöpfen aus einem großen Erfahrungsschatz, den wir uns über viele Kundenprojekte hinweg aufgebaut haben. Wir sind technisch hervorragend ausgestattet, um auch kurzfristig Anfragen bedienen und auf Ihre individuellen Anforderungen eingehen zu können. Wir führen nach Auftragserteilung schnell, präzise und zuverlässig unsere Messungen mit dem 3D Scanner durch. Fehlende Konstruktionselemente können von uns wiederhergestellt, aktualisiert oder gänzlich neu hergestellt werden. Unser professionelles Reverse-Engineering-Verfahren ermöglicht die kostengünstige Bereitstellung exakter Kopien Ihrer Originalteile.

Ausgangspunkte sind dabei die beim 3D-Scan gewonnenen Punktwolken oder Polygonnetze, die entsprechend Ihren Anforderungen für Sie aufbereitet werden. Die Digitalisierung (Messung) erfolgt mit modernsten Messmaschinen. Selbstverständlich veredeln wir auch 3D Scan Datensätze, die Ihnen bereits vorliegen.

Erfolgreiche Reverse-Engineering-Verfahren für jede Anforderung

Verfahren 1: Wir erstellen ein Volumenmodell mit Regelgeometrie. 

Bei der Rückführung zum Volumenmodell mit Regelgeometrie (Constructive Solid Geometry) rekonstruieren wir den 3D Scan (STL)  und wandeln ihn in ein CAD Modell (STEP) um. Komplexe Körper werden mit booleschen Operationen aus einfachen Grundkörpern kombiniert. Bei der Rekonstruktion bleiben wir so genau wie möglich am 3D Scan. 

Der 3D Scan dient bei dieser Rückführung nur als Vorlage. Das resultierende CAD Modell (STEP) hat eine Abweichung von 0,1 mm bis 0,25 mm zum original 3D Scan. Diese STEP Datei kann in jedem gängigen CAD-Programm eingeschränkt editiert werden. Aufbauend auf dem Volumenmodell mit Regelgeometrie bieten wir Ihnen auch ein parametrisches Modell mit Historie im CAD-Programm Ihrer Wahl an. Somit lassen sich sämtliche Parameter des CAD Modells separat ansteuern und editieren.

Die parametrische Konstruktion lässt sich als Grundlage für eine technische Zeichnung verwenden.

Verfahren 2: Wir erstellen mittels Flächenrückführung ein NURBs Model.

Die Leitkurven des Kurvennetzwerks können frei bestimmt werden. Das NURBs Model ist eine direkte (computergestützte) Abformung des darunterliegenden 3D Scans. Die Abweichung zwischen 3D Scan (STL) und fertiger CAD-Datei (STEP) liegt zwischen 0,05 mm und 0,1 mm.

Das NURBs Modell kann nicht editiert werden.

Je nach Bauteilform eignet sich das 1. Oder 2. Verfahren. Mischformen zwischen beiden Verfahren sind möglich. Wir beraten Sie dazu gern.

Immer im Fokus: Unsere Kunden

Jedes Kundenprojekt beginnt bei uns mit einem Erstgespräch. Gemeinsam besprechen wir Ihre individuelle Ausgangssituation und Ihre technischen Anforderungen. Aufgrund dieser wertvollen und unabdingbaren Informationen erstellen wir Ihnen ein Festpreisangebot, mit dem Sie kalkulieren können.  Während der Durchführung des Projektes lassen wir alle abgestimmten Punkte und definierten Ziele mit unseren Erfahrungen aus der Praxis und der Theorie zusammenfließen um für Sie ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Der Anwendungsfall bestimmt das Reverse-Engineering-Verfahren:

CAD-Konstruktion (Neuaufbau)

Anwendungsfall:

  • Parametrisches Modell
  • Volumenmodell
  • FEM-Simulation
  • CNC-Fräsen

Mit der CAD-Konstruktion reproduzieren wir das Bauteil. Der 3D-Scan (STL) dient dabei nur als Vorlage. Das resultierende Volumenmodell (STEP) hat eine Abweichung von 0,1 mm bis 0,25 mm zum original 3D-Scan. Das Volumenmodell (STEP) kann in jeder CAD-Software editiert werden. Alternativ bieten wir Ihnen auch ein parametrisches Modell an mit Historie im CAD-Programm Ihrer Wahl.

Hybride Flächenrückführung

Anwendungsfall:

  • Flächenmodell / Volumenmodell
  • FEM-Simulation
  • CNC-Fräsen

Bei der hybriden Flächenrückführung wird das NURBs-Kurvennetzwerk manuell erzeugt. Somit kann die Form der NURBs-Flächen frei bestimmt werden. NURBs-Flächen können mit Regelgeometrie verbunden werden. Eine Mischung aus Flächenmodell und Volumenmodell ist daher möglich. Die Abweichung zwischen 3D-Scan (STL) und fertiger CAD-Datei (STEP) liegt zwischen 0,05 mm und 0,1 mm.

Automatische Flächenrückführung

Anwendungsfall:

  • Flächenmodell
  • CNC-Fräsen

Bei dieser Flächenrückführung handelt es sich um eine automatische Abformung des zugrunde liegenden 3D-Scan (STL). Das Resultat ist ein meist löchriges NURBs-Flächenmodell (STEP), das manuell geschlossen werden muss. Die Abweichung zum original 3D-Scan (STL) liegt zwischen 0,01 mm bis 0,05 mm. Diese Art der Flächenrückführung eignet sich nur für organische Formen ohne Kanten und Bohrungen.

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