Reverse-Engineering

Was bedeutet Reverse-Engineering?

Den 3D-Scan (STL) eines Bauteils in ein CAD-Format (STEP) zu konvertieren nennt sich “Reverse-Engineering”. 

Man unterscheidet zwei Verfahren. Die Flächenrückführung und die CAD-Konstruktion:

  • Mit der Flächenrückführung erstellt man ein NURBs-Flächenmodell (STEP).
  • Mit der CAD-Konstruktion erstellt man ein Volumenmodell (STEP) oder ein parametrisches Modell.

Der Anwendungsfall bestimmt das Reverse-Engineering-Verfahren:

CAD-Konstruktion (Neuaufbau)

Anwendungsfall:

  • Parametrisches Modell
  • Volumenmodell
  • FEM-Simulation 
  • CNC-Fräsen

Mit der CAD-Konstruktion reproduzieren wir das Bauteil. Der 3D-Scan (STL) dient dabei nur als Vorlage. Das resultierende Volumenmodell (STEP) hat eine Abweichung von 0,1 mm bis 0,25 mm zum original 3D-Scan. Das Volumenmodell (STEP) kann in jeder CAD-Software editiert werden. Alternativ bieten wir Ihnen auch ein parametrisches Modell an mit Historie im CAD-Programm Ihrer Wahl.

Hybride Flächenrückführung

Anwendungsfall:

  • Flächenmodell / Volumenmodell
  • FEM-Simulation
  • CNC-Fräsen

Bei der hybriden Flächenrückführung wird das NURBs-Kurvennetzwerk manuell erzeugt. Somit kann die Form der NURBs-Flächen frei bestimmt werden. NURBs-Flächen können mit Regelgeometrie verbunden werden. Eine Mischung aus Flächenmodell und Volumenmodell ist daher möglich. Die Abweichung zwischen 3D-Scan (STL) und fertiger CAD-Datei (STEP) liegt zwischen 0,05 mm und 0,1 mm.

Automatische Flächenrückführung

Anwendungsfall:

  • Flächenmodell
  • CNC-Fräsen

Bei dieser Flächenrückführung handelt es sich um eine automatische Abformung des zugrunde liegenden 3D-Scan (STL). Das Resultat ist ein meist löchriges NURBs-Flächenmodell (STEP), das manuell geschlossen werden muss. Die Abweichung zum original 3D-Scan (STL) liegt zwischen 0,01 mm bis 0,05 mm. Diese Art der Flächenrückführung eignet sich nur für organische Formen ohne Kanten und Bohrungen.

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